Herzlich Willkommen

  • Deutschland 1931. Die 18 jährige Doris beschließt dem kleinbürgerlichen Milieu ihrer Heimat und dem tristen Alltag an der Schreibmaschine ...
  • Vor zwei Jahren hat Eric Swan seinen Job verloren. Den geeigneten Punkt, seiner Frau Linda die Lage zu erklären, hat er irgendwie verpasst. Inzwischen hat er andere Lösungen gefunden, um seine Kosten zu decken: Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ...
  • Ein Profikiller hat einen Routineauftrag: Er soll einen Mafioso erledigen, der vor Gericht gegen seine Organisation aussagen will. Ein Hotel gegenüber des Justizpalastes ist der perfekte Ort für seinen Todesschuss. Lange bevor ...
  • Was soll sie auch machen? Mit Ehrlichkeit bringt sie ihre Familie nicht über die Runden. Also versucht sie es mit kleinen Gaunereien und Betrug. Das Gewissen plagt sie dabei nicht, denn ihre „Opfer“ ...
  • Aladin ist - wie sein inzwischen verstorbener Vater - Schneider geworden, hilft seiner Mutter ...
  • Die geheimnisvollen Gastgeber Mr. und Mrs. Onym verspäten sich und können ihre Gäste nicht persönlich zum Abendessen auf der kleinen Insel ...
  • "Ich bin, Gott sei Dank, Berlinerin!" schrieb Marlene Dietrich, die einen amerikanischen Pass hatte und in Paris lebte. "Ich sage 'Gott sei Dank', weil der Berliner Humor mir mein ganzes Leben erleichtert hat und mir geholfen hat ...
  • Doro und Katharina verbringen ihre Ferien zusammen in einem Naturcamp, es ist furchtbar heiß, die Erde ausgetrocknet. Doro meint zu wissen woran das liegt – die Regentrude ist eingeschlafen. „Wer soll denn ...
  • Jedes Videospiel lässt sich auf die einfache Formel reduzieren: shoot, get treasure, repeat. Von den Sofas der westlich, demokratischen ...
  • Die Straßenbahnlinie »Sehnsucht« bringt sie ans Ziel: Blanche Dubois besucht ihre jüngere Schwester Stella und deren polnischstämmigen Mann Stanley Kowalski in New Orleans. Aus einem kurzen Verwandtenbesuch wird ein längerer Aufenthalt. In der Hitze des Südens, auf allerengstem Raum, keimen unterdrückte Wünsche ...


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Das kunstseidene Mädchen

l pl maedchen

von Gottfried Greiffenhagen nach dem Roman von Irmgard Keun

Deutschland 1931. Die 18 jährige Doris beschließt dem kleinbürgerlichen Milieu ihrer Heimat und dem tristen Alltag an der Schreibmaschine zu entkommen. Im aufregenden Leben Berlins will sie “ein Glanz” werden. Sie kommt mit leeren Taschen, aber dem Kopf voller Pläne in der verheißungsvollen Metropole an. Dort stürzt sie sich in das pulsierende Leben der Tanzhallen, Bars und Literatencafés. Sie geht von Mann zu Mann, von Enttäuschung zu Enttäuschung und die erträumte Karriere bleibt Illusion. Immer weiter sinkt sie hinab in die Halbwelt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen, nicht von der Schäbigkeit der Männer und nicht von der Gemeinheit der Welt. Ihr unbeirrbarer Traum bleibt: Sie will “ein Glanz” sein.

Irmgard Keun schrieb “Das kunstseidene Mädchen” 1932 im Alter von 27 Jahren. “Das kunstseidene Mädchen” zeigt das Lebensgefühl junger Frauen Ende der 1920er Jahre; emanzipiert und modern, aber ohne Zukunftsperspektive. Kurt Tucholsky über die Romanvorlage: „Ein durch und durch originelles Buch, das den Leser unwiderstehlich in seinen Wirbel von toller Laune, tiefem Gefühl und tragischer und komischer Verstrickung zieht!"

PREMIERE: 23.01.15, 19.30 Uhr | Schauspielhaus Neubrandenburg

 


 

 

Nach den Märchen folgen die Liebesgeschichten

Ausblick auf die kommende Theaterzeit

Wolfgang Bordel, Intendant der Vorpommerschen Landesbühne Anklam: „Mit der Stückauswahl suchen wir die Zukunft in der Vergangenheit und bei den theatralen Klassikern. Und dabei wir ergründen die Liebe – in ihren unterschiedlichen Spielarten und mit ihren unterschiedlichen Auswirkungen auf die Seele, die gesellschaftliche Stellung und die Weltgeschichte.“

Nach den Märchen folgen die ewigen Liebesgeschichten an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam. Marco Bahr inszeniert zum ersten Mal an der Anklamer Bühne. Sein Stück heißt „Blind, aber Flügel - Liebe wird's genannt“ und ist seine Bearbeitung des Shakespear’schen "Sommernachtstraums". Es ist die alte Geschichte Hermia ist in Lysander verliebt und soll Demetrius heiraten. Helena liebt Demetrius, der aber liebt Hermia. Im Wald, wohin die Verliebten vor der missverstehenden Erwachsenenwelt geflohen sind, treffen sie auf Puck, der seine Zauberkräfte nutzt und die Karten neu mischt. Wer liebt wen warum so heftig plötzlich doch nicht mehr? Das wird sozusagen eine Liebesnacht. (Premiere 14.2., Zinnowitz)

Weiter geht’s mit einer anderen Liebesgeschichte, die sozusagen den Lauf der Welt veränderte: „Die schöne Helena“ von Peter Hacks, der mit Witz und Humor die Operette von Jacques Offenbach umgearbeitet hat. Helena als tugendhafte First Lady wird von Paris zur schönsten Frau der Welt erkoren. Ein klitzekleines Abenteuer will sich Helena auch mal gönnen und lässt sich nach Troja entführen. So wächst das kleine Techtelmechtel zur Staatsaffäre und internationalen Krise aus. Verantwortlich für all das, ist bei Hacks und Offenbach, Venus, die Göttin der Liebe. (Premiere 21.2., Anklam)

Schließlich geht es dann mit dem frechen KüstenKabarett politisch zur Sache. “..so wahr mir Spott helfe..“ ist der Titel und er bezieht sich auf die Schwurformel der Repräsentanten des Staates „So wahr mir Gott helfe“. Ist diese religiöse Klausel nicht ein listig frommer Wunsch nach persönlichem Haftungsausschluss? Nach dem Motto: Wenn etwas schief geht, ist der liebe Gott schuld, warum hat er mir nicht geholfen? (Premiere 28.2., Barth)

Und gleich geht’s mit der Liebe weiter, die allerdings etwas zaudernd in Nikolaj Gogols „Die Heirat“. Der Beamte Podkolessin engagiert die Heiratsvermittlerin Fjokla. Auch Agafja, die keinesfalls eine alte Jungfer werden will, beansprucht die Dienste von Fjokla und lässt sich potenzielle Gatten vorstellen. Wird es etwas werden? (Premiere 2.4. Neubrandenburg)

Um die Liebe des Vaters buhlen die ungleichen Brüder Franz und Karl. Aber der Vater liebt ungleich: Karl wird vergöttert, Franz gerade dadurch gedemütigt. Franz gelingt es Karl auszuspielen und gründet „Die Räuber“, die sich zudem noch radikalisieren. Schillers Klassiker wird von den Eleven des 3. Studienjahres gespielt. (Premiere 28.3. Zinnowitz)

Schließlich noch ein Blick auf den Sommer: Wolfgang Bordel begibt sich für eine Trilogie wieder auf die Suche nach den Anfängen der legendären Stadt, die stets dem Untergang geweiht ist. Mit dem „Der Tag des Königs“ wird die Trilogie eröffnet (Premiere 26.6.) Birgit Lenz, Regisseurin bei den Usedomer Hafenfestspielen hat Rudi Strahl zur Seite gepackt, den die schönsten Geschichten sind erzählt, und wendet sie „Sonnenallee“ zu. Viele werden die Ost- Komödie, die an der Grenze zwischen Ost und West spielt als Film kennen, einige vielleicht als Buch von Thomas Brussig. Birigt Lenz wird in ihrer Theaterfassung diesem wunderbaren Thema gewiss noch weitere komische Nuancen hinzufügen. (Premiere 10.7.) Im Barther Theater Garten gibt es eine Fortsetzung der Haudegen-Geschichte „Die drei Musketiere“. (Premiere 18.7.)

 


 

Der persönlicher Stuhl in der BartherBoddenBühne

Die Theaterstühle in der BartherBoddenBühne sind offensichtlich begehrt. Jüngst gingen wieder 19 Stühle weg und die neuen Besitzer nahmen ihre persönlichen Stuhlüberzüge entgegen. Insgesamt gibt es jetzt 26 Stuhlpatenschaft – also es sind noch 172 Stühle frei. Eine Stuhl-Patenschaften kosten 10 Euro pro Monat und läuft über ein Jahr. Informationen unter 038231 6638.

 


 

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Nackter Wahnsinn auf der Bühne
(Ostseezeitung 16.01.15)

Besucherzahlen machen Theaterchef stolz
(Ostseezeitung 14.01.15)

45-mal Marlene: Wie hält man das nur aus?
(Nordkurier 14.01.15)

Volles Haus beim Neujahrskonzert
(Ostseezeitung 03.01.15)

Am Ende wird nicht alles gut
(Nordkurier 22.12.14)

Zwei Hauptmann-Klassiker in einem Stück
(Ostseezeitung 22.12.14)

Der Biberpelz bringt Akteure ganz schön ins Schwitzen
(Nordkurier 18.12.14)


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